Mimik: Bewegungen

von | Jun 3, 2020 | Persönlichkeit

Stirnrunzeln

Die Sturn ist normalerweise dann in Falten geworfen, wenn wir uns konzentrieren, nervös, traurig, befremdet oder wütend sind. Diese Geste ist immer im Kontext von anderen Gesten zu betrachten, um ihre Bedeutung zu bestimmen. Oft ist Stirnrunzeln auch zu sehen, wenn jemand in einer unangenehmen Situation ist und dieser nicht entkommen kann.

Erröten und Erblassen

Menschen werden rot, wenn man ihre Individualdistanz unterschreitet, sie bei etwas ertappt von dem sie wissen, dass es falsch ist oder Zuneigung für eine bestimmte Person empfinden, aber nicht möchten, dass diese Person davon etwas erfährt.
Menschen erblassen wenn sie unter Schock stehen, beispielsweise nach einem Unfall oder mit Beweisen ihrer Schuld konfrontiert werden. Das Erblassen passiert dann, wenn das nicht steuerbare Nervensystem allen oberflächlichen Blutgefäßen das Blut entzieht und es den Skelettmuskeln zugeführt um sich so auf Flucht oder Kampf vorzubereiten.

Kopf unten & hoch

Ein gesenkter Kopf ist eine Reaktion des limbischen Gehirns auf Kummer und Traurigkeit. Ein Mensch mit erhobenem Kinn und einer nach oben gerichteten Nase hat eine positive Geisteshaltung, da diese Haltung entgegen der Schwerkraft ausgeführt wird. Bei Rückzug, Distanzierung oder Stress ist in der Regel ein gesenktes Kinn der Fall.
Menschen die ihre Nase erhoben tragen demonstrieren damit auch oft ihren sozialen überlegenen Status und Blicken so auf ihre Mitmenschen herab.

Gemischte Gefühle

Wenn sich die verbalen und die nonverbalen mimischen Botschaften nicht decken, sollte man grundsätzlich immer davon ausgehen, dass die negativen Signale die ehrlichen sind. Wenn jemand einen Satz wie “Schön, dich zu sehen” äußert und dabei die Kiefermuskeln anspannt, ist die Aussage mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch.

Mikrogesten

Desto reflexhafter und kurzlebiger eine Reaktion ist, umso ehrlicher sind sie in der Regel.

Der terrritoriale Imperativ (Allgemeines)

Je höher wir uns in der sozialen, materiellen oder hierarchischen Ebene befinden, desto mehr Raum beanspruchen wir für uns. Menschen die durch Ihre täglichen Aktivitäten mehr Raum (Territorium) einnehmen gelten Allgemein als selbstsicherer und selbstbewusster und genießen so einen höheren Status.

Individualdistanz (Allgemeines)

Wenn andere, vor allem fremde Menschen in unseren persönlichen Raum eindringen, löst dies starke Reaktionen des limbischen Systems, also Stress aus.