Körpersprache: Beruhigungsgesten & Abwehrgesten

von | Jun 2, 2020 | Persönlichkeit

Beruhigungsgesten

Hier spricht die Fachliteratur von adaptiven Reaktionen, also die Anpassung des Verhaltens an die Umgebungsveränderungen. Diese Stress-und-Verlegenheitsgesten dienen nach Aufregung, Nervosität, Schock oder Unbehagen dazu uns selbst zu beruhigen

Bekannteste Beruhigungsgesten:

  • Daumenlutschen
  • erhöhen der Kaufrequenz mit Kaugummi
  • erhöhen der konsumierten Zigaretten bei Rauchern
  • mit Dingen spielen
  • auf Dingen wie Stifte, etc. herumbeißen
  • über die Lippen lecken
  • Berühren des Halses/Wangen/Nacken
  • Berühren des Hinterkopfes
  • Berühren der Drosselgrube (speziell bei Frauen)
  • Stirnreiben
  • Entspannen des Nackens mit einer sanften Massage
  • über das Gesicht streichen
  • das Kinn reiben
  • über die Wangen, Bart oder Kinn streichen
  • aufgeblähte Wangen
  • mit der Zunge von innen an Wange oder Lippe entlangfahren
  • spielen mit den Haaren
  • Ohrläppchen ziehen oder kneten
  • Luft mit der Hand zufächern
  • sich selbst umarmen
  • am Unterarm kratzen
  • Hände verschränken bzw. die eigenen Schultern reiben
  • das Hemd glatt streichen
  • den Kragen oder die Krawatte richten
  • Finger zwischen Hemdkragen und Hals und den Stoff von der Haut wegziehen
  • unentwegt vor Nervosität reden
  • übertriebenes und auffälliges gähnen
  • mit der Hand an den Oberschenkeln entlang fahren als würde man diese abwischen um sich zu beruhigen und Schweiß von den Händen abwischen
    nervöses Pfeifen

Männer neigen dazu, sich ins Gesicht zu fassen
Frauen ziehen es vor Hals, Kleidung, Schmuck, Arme und Haare zu berühren
Je stärker der Stress, umso häufiger berührt sich der Gesprächspartner an der betreffenden Stelle

Abwehrgesten

Diese werden verwendet, wenn sich der Mensch in einer Situation so unwohl fühlt, dass er die Situation bildlich mit dem Körper abwehrt.

Bekannteste Abwehrgesten:

  • abgewendeter Blick
  • Augenreiben
  • kalte Schulter zeigen
  • Hände vor das Gesicht halte
  • sich von jemandem weg lehnen
  • Dinge auf den Schoß bzw. zwischen sich und den Gesprächspartner legen
    Füße so positionieren dass diese zum nächsten Ausgang zeigen